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Anleitung zum Tapezieren

Anleitung zum tapezieren im DIY - kein neuer Trend. Immer mehr Menschen verschönern ihre vier Wände aus eigenen Kräften. Nicht immer muss ein teurer Fachmann her. Wenn es zum Beispiel um das Tapezieren der Wände geht, kann man dies in wenigen Schritten leicht erlernen. Nachfolgend wird genau erklärt, wie man Tapeten generell bzw. eine Mustertapete tapezieren kann.

Vorbereitung

Bevor es mit dem Tapezieren losgeht, muss zunächst einmal der Raum vorbereitet werden. Hier sollte man versuchen, möglichst alle Möbel und Gegenstände aus dem Raum zu schaffen, um frei arbeiten zu können. Werden Möbel nicht aus dem Raum entfernt müssen diese selbstverständlich mit Folie abgedeckt werden. Im nächsten Schritt nimmt man eine große Folie oder ein Malervlies und bedeckte damit alle Böden. Die Abdeckung sollte man an den Fußleisten verkleben. Zudem müssen alle Lichtschalter- und Steckdosenumrandungen entfernt werden. Auch die Sicherung für den Strom ist herauszudrehen! Nach diesem Arbeitsschritt geht es um das Vorbereiten der Wände. Sollte sich noch eine alte Tapete an der Wand befinden, so ist diese mit einem Tapetenlöser und einem Spachtel zu entfernen. Dabei sollten keinerlei Rückstände an der Wand verbleiben. Unebenheiten oder auch Löcher müssen mit einer Spachtelmasse begradigt werden. Gegebenenfalls kann man anschließend noch eine Grundierung auftragen.

Es kann nun der Kleister angerührt werden. Dieser wird entsprechend dem auf der Herstellerverpackung angegebenen Mischungsverhältnis in dem bereitgestellten Eimer abgemischt. Er braucht eine kurze Ziehzeit, bevor er nach nochmaligem Umrühren auf die Tapetenbahnen aufgetragen werden kann. Die Einziehzeit sollte unbedingt eingehalten werden, ansonsten kann das Ergebnis negativ ausfallen, die Tapete klebt nicht ausreichend. Notwendige Utensilien Damit das Tapezieren auch professionell von der Hand geht, benötigt man bestimmte Hilfsmittel. Hierzu gehören neben einem großen Eimer auch eine Leiter, eine Schere oder ein Cuttermesser, ein Rakel, ein Zollstock und ein Stift sowie eine Wasserwaage, Kleister, ein Spachtel, eine Moosgummiwalze, ein Nahtroller und eine Tapezierbürste. Je nach Tapetenart ist auch ein Tapeziertisch sinnvoll. Tapetenarten Zum Tapezieren benötigt man natürlich eine Tapete. Es steht einem eine große Auswahl unterschiedlichster Tapetenarten und auch Designs zur Verfügung. Es gibt sowohl Präge-,Struktur-, Papier-, Fließ- oder auch Textiltapeten. Eine Prägetapete beispielsweise empfiehlt sich, wenn die Wände nicht ganz eben sind. Die Vorteile einer Strukturtapete sind, dass sie sowohl scheuer- als auch im waschbeständig sind. Fließtapeten lassen sich besonders leicht verarbeiten und benötigen keinen Tapeziertisch. Zudem sind sie leichter zu entfernen. Auch unterschiedliche Designs haben auf den Raum unterschiedliche Wirkungen. Möchte man den Raum höher wirken lassen, so kann man zu einer senkrecht gestreiften Tapete greifen. Den gegenteiligen Effekt haben waagerechte Streifen. Große Muster kann man wählen, um den Raum optisch zu vergrößern. Mehr Tiefe in einem Raum schafft man, indem man eine Wand in einem etwas helleren Ton tapeziert. Zudem sollte man darauf achten, dass man in bestimmten Räumen wie dem Bad oder in der Küche auf abwaschbare Tapeten zurückgreift. Tapetenmenge berechnen Um die richtige Tapetenmenge zu berechnen, kann man sich an folgender Formel orientieren. Hierbei gilt es den Raumumfang mal der Raumhöhe zu nehmen. Anschließend wird das Ganze durch fünf geteilt. Das Ergebnis stellt die benötigten Rollen da. Benötigt man allerdings Tapeten mit Rapport, so kommt man mit dieser Berechnung nicht unbedingt hin. Auf den Rollen ist aus diesem Grund auch die sogenannte Rapportlänge angegeben. Hierdurch wird auch der Verschnitt mit einbezogen. Je größer der Rapport, desto mehr Verschnitt fällt an.

Tapezieren Anleitung

Ist der Raum soweit vorbereitet, kann man mit dem Tapezieren loslegen. Je nach Tapetenart sollte man einen Tapeziertisch bereitstehen haben. Handelt es sich um Vliestapeten, so kann man auch auf den Tisch verzichten, da der Kleister direkt an die Wand gebracht und auch die Tapete direkt an der Wand abgerollt wird. Im ersten Schritt der Tapezieren Anleitung müssen nun die Tapetenbahnen vorbereitet werden. Dabei werden zunächst die Maße des Raumes in Höhe und Breite genommen. Etwa 5-10 cm sollte man für Verschnitte hinzu addieren. Die Etiketten auf den Rollen stellen sogenannten Rapportangaben bereit. Wichtig ist dies für eine Mustertapete. Sind die Bahnen zugeschnitten, müssen sie gründlich mit Kleister eingestrichen werden. Anschließend ist jede einzelne Bahn in einem Verhältnis von 2/3 zu 1/3 zusammenzulegen. Es folgt eine anschließende Einweichzeit von etwa 10 Minuten. In diesem Sinne kann man mehrere Bahnen vorbereiten. Ist die Einweichzeit um, gilt es die erste Bahn auf die Wand zu bringen. Hierzu muss man die Bahn sehr genau und senkrecht ausloten. Alle weiteren Bahnen orientieren sich an der ersten Bahn. Ist schon die erste Bahn schief folgt auch der weitere Verlauf nicht mehr gerade. Zudem sollte man immer mit dem Licht tapezieren. Die Bahn ist nicht nur gerade anzubringen, sondern auch mit einem leichten Überstand. Von der Mitte aus muss die Tapete ausgestrichen und fest an die Wand gedrückt werden. Überhänge können mit einem Cuttermesser entfernt werden. Alle Lichtschalter und Steckdosen werden mit übertapeziert und im Nachhinein wieder ausgeschnitten. Im Bereich von Fußleisten wird die Tapete in den Winkel gedrückt und anschließend mit der Schere gerade abgeschnitten. In Fensternischen sollte man die Tapete waagerecht einschneiden und ein Stück um die Ecke kleben. Fensterlaibungen können mit kleinen Zuschnitten verklebt werden. Beim Ansetzen der einzelnen Bahnen ist es wichtig, diese jeweils direkt an der Kante angrenzen zu lassen. Tapetenbahnen dürfen nicht überlappen. Wird eine Mustertapete angebracht, so muss das Verkleben der einzelnen Bahnen besonders sorgfältig geschehen. Hier muss man auf den Millimeter genau arbeiten und den Musteransatz berücksichtigen. Dieser findet sich im sogenannten Rapport wieder. Dadurch kann ein Fortlaufendes Muster gewährleistet werden. Hier muss man zum Teil mit einem Versatz arbeiten. Mustertapeten können mit geradem oder versetztem Ansatz geklebt werden. Bei einem geraden Ansatz werden die Bahnen in gleicher Höhe verklebt. Bei einem versetzten Ansatz muss der angegebene Versatz berücksichtigt werden, um die Mustertapete tapezieren zu können. Ein genaues Arbeiten ist die Voraussetzung dafür, dass das Ergebnis auch perfekt und gleichmäßig wird und sich ein einheitliches Wandbild ergibt. Die Fenster sollten zur Trocknung möglichst nicht, bzw. nur leich geöffnet werden um keinen Durchzug zu verursachen. Die Tapeten hängen Ihnen sonst am nächsten Morgen halb abgerollt von der Wand. Eventuell ist noch ein partielles Nachkleben nach der Trocknung erforderlich.

Bodenfliesen verlegen

Allgemeines

Bodenfliesen zu verlegen ist eine Kunst für sich, wenn es aufwendiges Mosaik oder Muster werden soll.  Im Grunde genommen ist das einfache Verlegen nicht schwierig. Es gibt jedoch einige Punkte, die Sie beim Verlegen von Bodenfliesen beachten müssen. Im Folgenden werden diese Schritte genauer erläutert und Sie erhalten eine genaue Anleitung.

Vorbereitungen

Wenn Sie Bodenfliesen verlegen möchten, benötigen Sie das richtige Material und Werkzeug: Wasserwaage, Knieschoner, Kneifzange für Fliesen, Bohrmaschine mit Rühraufsatz, Spachtel, Kelle, Schwamm, Gummihammer, Wasser, Lappen, Fugenglätter und Richtschnur. Es ist wichtig, dass Sie genug Fliesen zum Verlegen kaufen. Sie sollten daher den Raum ausmessen und eine genaue Kalkulation der Kosten erstellen. Außerdem sollten Sie für das Verlegen mehrere Tage einplanen. Der Fliesenkleber muss z. B. Mindestens einen Tag trocknen bzw. aushärten.

Anleitung

1. Vorbereiten des Bodens

Das Ergebnis hängt von der Beschaffenheit des Bodens ab. Es ist wichtig, dass Sie den Boden sorgfältig säubern und jegliche Unreinheiten entfernen. Kleinste Schmutzpartikel könnten das Ergebnis beeinflussen. Beim Reinigen können Sie auch feststellen, ob der Boden an manchen Stellen Unebenheiten hat, die Sie dann ausgleichen müssen. Bei Unebenheiten könnten Fliesen brechen. Füllen Sie kleine Löcher und Unebenheiten mit einer Ausgleichsmasse, die Sie in jedem Baumarkt kaufen können.

2. Die richtige Verlegetechnik

Beim Verlegen von Bodenfliesen müssen Handwerker eine bestimmte Verlegetechnik wählen: Diagonale Verlegetechnik: Handwerklich geschickte Heimwerker wenden die diagonale Verlegetechnik an, die sich besonders für einen quadratischen Raum eignet. Sie ziehen eine diagonale Richtschnur, an der Sie sich dann orientieren können. Durch diese Technik schaffen Sie einen schicken optischen Untergrund und beginnen immer in der Mitte des Raumes. Mit der diagonalen Verlegetechnik können Sie schöne Muster kreieren. Für die diagonale Verlegearbeiten können Heimwerker auch spezielle Designfliesen kaufen, mit denen ein bestimmtes Muster noch besser zur Geltung kommt. Parallele Verlegetechnik: Diese Verlegetechnik kann auch von Laien durchgeführt werden. Es werden eine vertikale und horizontale Richtlinie verlegt, an denen Sie sich orientieren. Wichtig hierbei ist, dass Sie auch in der Mitte des Raumes starten. An den Rändern und Ecken müssen Sie dann die Fliesen individuell zuschneiden.

3. Fliesenkleber

Jetzt ist es an der Zeit, den Fliesenkleber aufzutragen. Sie sollten dafür die Knieschoner nutzen, da Sie eine längere Zeit in dieser Position arbeiten werden. Beim Vorbereiten des Fliesenklebers müssen Sie sich genau an die Herstellerangaben halten. Zum Umrühren sollten Sie die Bohrmaschine mit entsprechendem Aufsatz verwenden. Sobald die Masse die richtige Konsistenz hat, können Sie den Fliesenkleber mit einem Spachtel vorsichtig auftragen. Konzentrieren Sie sich beim Auftragen immer nur auf einen kleinen Bereich von einem Quadratmeter und nehmen Sie nicht zu viel Fliesenkleber.

4. Bodenfliesen verlegen

Jetzt ist es an der Zeit, die Bodenfliesen zu verlegen. Platzieren Sie zum Ausrichten mehrere Fliesen neben sich. Legen Sie die Bodenfliese mit einer kleinen Drehbewegung und Druck ab. Zum Fixieren können Sie Ihren Gummihammer verwenden und vorsichtig auf die Fliese klopfen. An den Eckpunkten sollten Sie Fliesenkreuze platzieren, die einen gleichmäßigen Abstand zur nächsten Fliese gewährleisten. Sie sollten auch hier die Herstellerangaben berücksichtigen. Die Mindestbreite einer Fuge sind zwei bis drei Millimeter. Wenn Sie ein paar Bodenfliesen verlegt haben, sollten Sie Ihre Arbeit genau begutachten. Der Kleber ist noch nicht ausgehärtet und Sie können noch Korrekturen vornehmen.

5. Randfliesen

Die Ränder müssen in der Regel individuell mit Fliesen verlegt werden. Hierzu benötigen Sie die Fliesenbrechzange, mit der Sie eine Bodenfliese genau zuschneiden können. Es ist wichtig, dass Sie hierbei kleine Unebenheiten berücksichtigen und den Platz genau ausmessen, bevor Sie die Bodenfliese zuschneiden.

6. Verfugen

Jetzt werden die verlegten Bodenfliesen verfugt. Als erstes sollten Sie aber den überstehenden Fliesenkleber entfernen. Jetzt müssen Sie mindestens einen Tag warten, bis der Kleber ausgehärtet ist. Als nächsten Schritt muss der Fugenmörtel angerührt und auf den Fliesen verteilt werden. Mit einem Fugengummi müssen Sie dann den Fugenmörtel schnell verteilen. Den überschüssigen Mörtel sollten Sie mit einem Holzstück abtragen.

7. Reinigung des Bodens

Der Fugenmörtel benötigt auch ca. einen Tag, um auszuhärten. Als nächsten Schritt müssen Sie de Boden reinigen. Um den Boden effektiv zu reinigen, sollten Sie einen feuchten Schwamm nutzen. Zum Reinigen eignet sich auch Zitronensaft oder eine Essiglösung mit Wasser. Geben Sie die Reinigungslösung auf die Fliesen und lassen sie ein paar Minuten einwirken. Im nächsten Schritt können Sie die Fliesen mit lauwarmen Wasser abspülen. Mit einer Bürste können Sie kleine Mörtel- oder Kleberrückstände vorsichtig entfernen.

8. Abdichten der Fugen

Das Abdichten der Bodenfliesen ist der letzte Schritt. Kaufen Sie sich hochwertigen Silikon, das sich auch für Bodenfliesen eignet. Mit einer Silikonpistole können Sie dann die Fugen der Bodenfliesen abdichten. Das Praktische an einer Silikonpistole ist, dass Sie das Silikon genau auftragen können. Sie sollten Silikon immer zwischen Bodenfliesen und Wänden auftragen. Es ist sehr wichtig, dass Sie sich genug Zeit nehmen und die Arbeit in Ruhe ausführen. Der Umgang mit einer Silikonpistole kann für Laien sehr schwierig sein. Beim Bedienen einer Silikonpistole müssen Sie immer gleichbleibenden Druck ausüben, um eine gleichmäßige Silikonschicht aufzutragen. Das Abdichten der Fugen ist besonders im Bad sehr wichtig, damit keine Feuchtigkeit in den Fugenmörtel eintreten kann.

 

Teppichboden verlegen

Wer einen Teppich verlegen möchte, sollte sich vorab Gedanken über das korrekte Vorgehen, dierichtigen Materialien und einiges mehr machen. Generell ist es möglich, auch als Laie Teppiche zuverlegen - man muss nur wissen, wie das geht. Hier erfahren Interessierte mehr zum Thema.

Den richtigen Teppichboden aussuchen

Bevor Heimwerker mit dem Teppichboden verlegen starten können, muss zuerst der passende Teppichausgesucht werden. Wer sich kurzen, dichten Flor wünscht, kann auf reiner Wolle zurückgreifen. Diese ist besonders strapazierfähig und eignet sich daher für alle Haushalte mit Kindern oderTieren. Auch der Unterschied zwischen gewebten und geknüpften Teppich ist wichtig: Gewebte Teppiche sind weicher und der Flor steht aufrecht. Nicht nur die Oberseite des Teppiches macht einen großen Unterschied, sondern auch derTeppichrücken. Wer einen Teppich verlegen möchte, der sich leicht verarbeiten lässt und langehält, sollte darauf achten. Im Handel gibt es inzwischen viele Teppicharten mit Jute oder Latex auf der Rückseite. Sie unterscheiden sich hinsichtlich des Preises und der Rutschfestigkeit. Generel list es wichtig, dass der Teppich gut am Boden haftet und dass die eine oder andere Unebenheit des Bodens vom Teppichrücken ausgeglichen wird.

Den Teppichboden verlegen - ganz ohne Handwerker

Da man beim Verlegen des Teppichs weder große Geräte noch viel Fachwissen braucht, könnenHeimwerker diesen Schritt alleine übernehmen. Es bietet sich natürlich an, dass Laien zusammen mitFreunden oder Familienmitglieder zu Werke gehen. Einen Teppich verlegen ohne fremde Hilfe? Das ist möglich, aber zusammen klappt es noch schneller und einfacher.Wer den neuen Teppich gekauft hat, der erhält sogenannte Auslegeware. Das bedeutete, dass derTeppich auf Rollen verkauft wird, die je nach gewünschter Breite unterschiedlich lang sind. Wer dasgerne möchte, kann den Teppich in Quadratmetern angeben und sich diesen den eigenen Wünschenentsprechend zurechtschneiden lassen.Überlegen sollten sich Heimwerker zudem, ob der Boden vollflächig oder lieber nur an den Rändernoder teilweise verklebt wird. Am Rand kann der Teppich alternativ statt mit Kleber mit Nagelleistens befestigt werden. Generell ist es wichtig, dass der Untergrund möglichst gerade und plan ist - dann sieht das Ergebnis schöner aus und der Teppich verbleibt an Ort und Stelle.

Teppich verlegen und richtig befestigen

Wer den Teppich gerne mit speziellem Kleber befestigen möchte, kann auf verschiedene Haftgradezurückgreifen. Es gibt sehr stark haftende Kleber und es gibt solche, die sich leicht wiederablösen lassen. Soll der Teppich nur für einen begrenzten Zeitraum im Raum verleiben, bietet sichder weniger starke Kleber an. Handelt es sich beim Teppichboden wiederum um eine dauerhafte Lösungfür den Wohnbereich, darf der Kleber stark sein.Wer nicht in der eigenen Wohnung den Teppich verlegt, sondern den Teppichboden verlegen möchte, umdie Mietwohnung zu verschönern, sollte den Vermieter um Erlaubnis fragen. Somit erspart man sich unnötigen Ärger. Es gibt spezielle rechtliche Regelungen, wie, wann und ob ein Mieter denTeppichboden verlegen darf. Deshalb lohnt es sich für alle Mieter, wenn diese sich zuerst die Hausordnung ansehen oder den Mietvertrag durchlesen. Findet sich kein entsprechender Hinweis, kannman beim Eigentümer nachfragen. Dieser wird wissen, ob er die ganze Aktion erlaubt oder nicht.

Fliesen verlegen - Wand

Allgemeines

Beim Fliesen verlegen spielt der Fliesenkleber eine sehr wichtige Rolle. Es ist wichtig, dass Sie immer die passende Menge auftragen. Für Wandfliesen sollten Sie sich unbedingt Gedanken über die passende Verlegetechnik Gedanken machen, da Sie nur so gleichmäßig die Fugengröße halten können. Im Folgenden finden Sie einen Guide, wie Sie die Fliesen am besten und effektivsten an der Wand verlegen können.

 

 

Worauf müssen Sie achten, wenn Sie Fliesen an der Wand verlegen?

Planung und Vorbereitung

Es ist wichtig, dass Sie sich genügend Zeit bei der Planung und Vorbereitung machen. Es gibt verschiedene Punkte, die Sie bedenken müssen. Sie sollten sich über die verschiedenen Fliesentypen im Klaren sein, und wie Sie Ihre Küche oder Ihr Bad gestalten möchten. In diesem Schritt messen Sie auch erst ein Mal den Raum aus und bestimmen, wie viel Platz Sie für Fliesen benötigen. So können Sie den genauen Materialbedarf ermitteln. Wichtig ist, dass Sie immer mindestens zehn Prozent Verschnitt einrechnen, damit Sie immer genug Fliesen haben, auch wenn eine zerbricht oder Sie Fehler beim Messen machen. Es ist auch ratsam, dass Sie zwei Pakete mit Fliesen aufbewahren, falls Sie in Zukunft Ausbesserungsarbeiten erledigen möchten. Sie sollten auch den passenden Kleber finden, der sich zum Fliesen verlegen an der Wand eignet. Sie sollten sich für einen Zement- oder Flexkleber aus Kunststoff entscheiden. Häufig finden Sie auch passend zum Fliesen-Hersteller den richtigen Fliesenkleber. Wichtig: Falls Sie einen kompletten Raum fliesen möchten, sollten Sie immer mit den Wänden anfangen, da sonst Fugenmörtel oder Klebereste auf den neu verlegten Boden fallen.

Wand vorbereiten

Sie müssen vor dem Fliesen der Wand den Untergrund sorgfältig vorbereiten. Es ist wichtig, dass die Fläche eben und vor allem tragfähig ist. Wenn Sie Unebenheiten in der Wand finden, sollten Sie sie mit Ausgleichsmasse auffüllen. Bedenken Sie, dass die Spachtelmasse ca. 24 Stunden zum trocknen benötigt. Im letzten Schritt sollten Sie die Wand sorgfältig reinigen und feine Schmutzpartikel entfernen. Jetzt ist es an der Zeit, eine Grundierung aufzutragen, damit der Fliesenkleber auch an der Wand hält. Hierzu eignen sich Zement- oder Kalkputz, Zementestrich oder Gipskarton. Die Grundierung sollte immer gleichmäßig aufgetragen werden.

Auftragen des Fliesenklebers

Nachdem Sie die Wand vorbereitet haben, ist es Zeit den Fliesenkleber anzurühren. Richten Sie sich hier immer an die Herstellerangaben. Zum Verrühren können Sie auch eine Bohrmaschine mit passendem Rühraufsatz verwenden. Vermischen Sie den Fliesenkleber so lange, bis Sie keine Klumpen mehr sehen können. Als nächstes müssen Sie den Fliesenkleber mit einem Zahnspachtel auf die Wand auftragen. Kaufen Sie sich einen Zahnspachtel mit passender Zahnung und richten Sie sich nach der Größe und dem Profil der zu verlegenden Wandfliesen. Sie sollten in kleinen Schritten arbeiten und maximal 1,5 Quadratmeter bearbeiten.

Die richtige Verlegetechnik

Wichtig ist, dass Sie beim Verlegen von Fliesen an einer Wand, immer in der Mitte starten und sich nach außen vorarbeiten. Für das Verlegen benötigen Sie auch eine Wasserwaage, mit der Sie eine waagerechte Richtlinie zeichnen, an der Sie sich orientieren können. Genau in der Mitte sollten Sie mithilfe eines Senklots eine senkrechte Linie ziehen. Verwenden Sie für die Markierungen Krepp-Band, das Sie später wieder leicht entfernen können. Orientieren Sie sich immer an der waagerechten Richtlinie und verlegen Sie die Erste Reihe. Danach sollten Sie an der senkrechten Richtlinie weiter Verfliesen, um eine T-Form zu bekommen. Im nächsten Schritt verlegen Sie die Fliesen nach außen in die Ecken und können sich dabei gut an der senkrechten Fliesenreihe orientieren.

Verkleben der Fliesen

Beim Verlegen müssen Sie die Fliesen vorsichtig in das Klebebett drücken und die Fliesen dabei leicht drehen. Um die Fliesen auszugleichen können Sie vorsichtig mit einem Gummihammer auf bestimmte Stellen klopfen. Sie sollten regelmäßig prüfen, ob Sie genug Fliesenkleber aufgetragen haben und mit einer Wasserwaage testen, ob Sie noch im Lot sind. Für den perfekten und gleichmäßigen Abstand zwischen den Fliesen sollten Sie Fliesenkreuze anbringen. Platzieren Sie die Fliesenkreuze einfach zwischen den Fliesen in den Fugen.

Rand- und Eckfliesen

An den Ecken und Rändern müssen Sie die Fliesen individuell zuschneiden. Dazu benötigen Sie einen Fliesenschneider und eine Fliesenzange. Falls Sie eine runde Öffnung in die Fliese schneiden möchten, benötigen Sie eine Fliesen-Lochzange. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Bohrmaschine, mit der Sie aber sehr vorsichtig arbeiten müssen, ohne die Fliese zu beschädigen.

Verfugen der Fliesen

Es ist wichtig, dass Sie immer etwas Platz zwischen den einzelnen Fliesen lassen, da Sie so immer noch Spannungen und Bewegungen ausgleichen können. Bevor Sie die Fliesen Verfugen, müssen Sie die Fliesenkreuze entfernen. Jetzt ist es an der Zeit, den Fugenmörtel anzurühren und die Fugen aufzufüllen. Der Fugenmörtel wird nun gleichmäßig in den Fugen verteilt. Die überschüssigen Reste können Sie mit einem Fugengummi abtragen. Jetzt müssen Sie den Fugenmörtel mindestens 24 Stunden trocknen, bevor wir zum nächsten Schritt kommen.

Reinigung der gefliesten Wand

Als vorletzten Schritt müssen Sie die Wand gründlich reinigen. Es ist wichtig, dass Sie so lange warten, bis der Fugenmörtel ausgehärtet und trocken ist. Reinigen Sie die Fugen mit einem feuchten Schwamm. Der Schwamm sollte nicht zu nass sein. Die Fliesen können ebenfalls mit einem feuchten Schwamm abgewischt werden. Als nächstes wird die Fläche mit einem Lappen trocken poliert. Möglicherweise bleiben kleine Zementreste auf den Fliesen zurück. Diese können Sie einfach mit etwas Zitrone oder einer Essig-Wasser-Mischung entfernen.

Abdichten der Fliesen

Als nächsten müssen Sie die Anschluss-, Dehnungs- und Eckfugen mit einem Sanitär-Dichtstoff oder Silikon abdichten, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Sie beugen so Schimmelbildung vor und schützen Ihre Fliesen vor Feuchtigkeit. Einen porösen Untergrund sollten Sie vor dem Abdichten unbedingt grundieren. Im nächsten Schritt müssen Sie die Dichtungsmasse gleichmäßig in die kleinen Fugen verteilen. Ein Fugenglätter entfernt überschüssige Silikonreste und andere Dichtungsmasse. Damit Sie genau arbeiten können, ist es wichtig, dass Sie Krepp-Band anbringen, das Sie nach dem Abdichten wieder entfernen können. Wichtig beim Umgang mit Silikon ist, dass Sie immer die Herstellerangaben und die Hinweise für die Bearbeitung beachten.

Fazit

Die oben genannten Tipps sollen Ihnen als Hilfestellung dienen, wenn Sie eine Wand fliesen möchten. Die Kosten beim Verlegen der Fliesen können zwischen 18 und 35 Euro pro Quadratmeter variieren. Es kommt immer auf Ihre Wünsche und die Größe der Fläche an, die Sie Verfliesen möchten. Allerdings sollten Sie auch immer die Herstellerangaben und Hinweise berücksichtigen. Es ist wichtig, dass Sie den passenden Fliesenkleber kaufen, der sich auch für Wandfliesen eignet. Diese Kleber haben eine stärkere Tragkraft und sind daher besser für die Wand geeignet. Mit manchen Materialien müssen Sie anders umgehen, als Sie es vielleicht gewohnt sind. Falls Sie sich bei manchen Schritten nicht sicher sind, sollten Sie einen Fliesenleger/in beauftragen, der / die die Arbeit für Sie übernimmt.

Anleitung und Praxistipps zum Vliestapete tapezieren

Vliestapeten gehören neben den Papiertapeten zu den meistverkauften Tapetenarten hierzulande. Sogar Fototapeten fallen mittlerweile häufig in die Kategorie der Vliestapeten. Eine Vliestapete kann auch von Anfängern fachgerecht an die Wand gebracht werden. Denn diese Tapeten-Variante dehnt sich nicht aus und zieht sich auch nicht zusammen. Mit einer neuen Vliestapete verändern Sie das Ambiente Ihrer Wohnung. Bevor Sie allerdings mit dem Tapezieren beginnen, müsse Sie die alten Tapeten komplett von der Wand entfernen. In diesem Ratgeber erhalten Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Tapezieren von Vliestapeten. Zuerst sollten Sie den Fußboden im Raum allerdings mit einem Abdeckvlies versehen. Auf diese Weise kann der Tapetenlöser den Fußboden nicht in Mitleidenschaft ziehen.

Vliestapete tapezieren Anleitung - Schritt für Schritt

Weichen Sie die alten Tapeten mithilfe einer Tiefengrundbürste mit warmen Wasser ein, damit sie sich leichter mit einem Spachtel entfernen lassen. Außerdem lässt sich die Wirkung beim Einweichen noch mit einem Tapetenlöser verbessern. Sind die letzten Reste entfernt, achten Sie darauf, ob an der Wand eventuell große Farbkontraste zu erkennen sind. Dann sollten die Flächen mit einem weißen Tapeziergrund gestrichen werden. Klopfen Sie nun mit dem Spachtel an die Wand, um Hohlstellen und zu identifizieren. Auf diese Weise können Sie die Stellen herausfinden, an denen Putzreste entfernt werden müssen. Danach können sie auch die Schutzabdeckung wegnehmen. Löcher und Risse werden mit einer Spachtelmasse ausgeglichen. Sie wird nur in kleinen Mengen angerührt, damit sie nicht zu sehr aushärtet. Verwenden Sie zum Spachteln einen Füllspachtel und danach eine Glättekelle. Anschließend setzen Sie einen Feinspachtel ein. Die Übergänge von Wand zur Decke können mit Acryl ausgespritzt werden. Auf diese Weise erhalten Sie bei Ihren Tapezierarbeiten gerade Kanten.

Den Untergrund vorbereiten

Es ist wichtig, dass die Spachtelmasse ausgehärtet ist und dass die Grundierung vollständig durchtrocknen konnte, bevor Sie weiterarbeiten. Erst dann können mit einem Schleifpapier die letzten Unebenheiten ausgleichen. Der Vliestapeten Kleber wird nun genau nach den Angaben des Herstellers angerührt. Tragen Sie diesen Kleber mithilfe einer Farbwalze gleichmäßig und in dünnen Schichten raumhoch auf der Wand auf. Kanten und Ecken werden mit einem Pinsel eingekleistert. Es ist wichtig, dass Sie immer nur 1,5 bis 2 Bahnen einstreichen, damit der Kleber nicht antrocknet.

Wände mit Vliestapeten tapezieren

Sie müssen die Tapetenbahnen anders als beispielsweise bei einer Raufasertapete nicht einkleistern. Beim Tapezieren der Wände arbeiten Sie am besten immer mit dem Lichteinfall. Das bedeutet, vom Fenster hin zu den Zimmerecken. Lassen Sie an der Decke und am Fußboden einen Überstand von fünf Zentimetern übrig. In der Folge lässt sich die Vliestapete exakt und sauber abschneiden. Die Tapete wird sauber an die Wand geklebt. Nehmen Sie eine Moosgummiwalze zur Hand, um damit die Luft zwischen Vliestapete und Wand zu entfernen. Sobald die Tapete an der Wand hängt, wird sie oben und unten mithilfe eines Teppichmessers und einer Tapetenschiene fein säuberlich abgeschnitten. Drücken Sie dazu die Schiene in die Ecke und führen Sie den Cutter an der Kante entlang. Achten Sie darauf, dass die Klinge des Messers sehr scharf ist, damit die Vliestapete nicht einreißt. Die nächste Bahn setzen Sie auf Stoß an die erste an. Die Nähte werden mithilfe einer weichen Schaum-Tapetenrolle angedrückt. Tritt an den Seiten etwas Kleber aus, dann wird er einfach abgewischt. Er hinterlässt in der Regel keine Flecken.
Bei unserer "Vliestapete tapezieren Anleitung" weisen wir Sie außerdem daraufhin, dass Sie beim Kauf auch den Verschnitt mit einberechnen müssen. Haben Sie sich für eine Mustertapete entschieden, dann sollten die Muster beim Tapezieren zusammenpassen.

Den Raum fertig tapezieren

Tapezieren Sie die Wände im ganzen Raum auf diese Weise weiter. Arbeiten Sie wie bereits angeführt immer von der Fensterseite weg, in den Raum hinein. An den Ecken wird die Tapete so abgeschnitten, dass sie leicht überlappt. Außerdem sollten Sie die Vliestapete an der Fensterlaibung mit einer Schere waagrecht einschneiden, damit sie sich in die Laibung klappen und eindrücken lässt. Über dem Fenster beginnen Sie von der Mitte aus, nach links und nach rechts zu tapezieren. Auch bei den Bereichen unterhalb und oberhalb der Fensterbank wird die Vliestapete waagrecht eingeschnitten. Sie tapezieren je nach Lichteinfall von links oder rechts an die Tür heran. Auch der Abschnitt über der Tür darf nicht vergessen werden. Am Ende wird der komplette Überstand der Vliestapete abgeschnitten. Gehen Sie noch einmal mit einem Nahtroller über die Nähte zwischen den Bahnen. Die Übergänge zwischen Wand und Decke sowie zwischen Wand und Fußböden lassen sich sehr gut mit Acryl verschließen. Arbeiten Sie immer so sauber, dass man die Nahtstellen hinterher nicht sieht. Wenn Sie fertig sind, bringen Sie die Fußleisten wieder an und saugen Sie den Fußboden ab.

Folgende Werkzeuge und Hilfsmittel werden benötigt:

° Abdeckvlies ° Zollstock, Wasserwaage oder Linienlaser ° Tapetenlöser ° Eimer, Spachtelmasse ° Grundierung ° Spezialkleber für Vliestapeten ° Vliestapeten ° Kleisterrolle ° Tapetenbürste ° Füllspachtel ° Glättekelle ° Schleifpapier ° Tapetenrolle ° Pinsel für Ränder ° Moosgummiwalze ° Cutter ° Tuch ° Tapeziertisch Eine einfarbige Vliestapete können Sie eigentlich auch ohne Tapeziertisch (direkt von der Rolle) verarbeiten. Aber auf einem Tisch lässt sich die Tapete auf jeden Fall einfacher zuschneiden. Sie müssen sich keinen neuen Tapeziertisch kaufen. Dieses Zubehör können Sie (beim Baumarkt zum Beispiel) auch ausleihen.